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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

MSR bestimmungsgemäß betreiben

Facility Management: MSR » Betrieb » Regelbetrieb

Sollzustand kennen

Bestimmungsgemäßer Betrieb setzt einen definierten Sollzustand voraus. Dazu gehören Betriebsweisen, Zeitprogramme, Sollwerte, Grenzwerte, Prioritäten, Verriegelungen, Rückfallzustände und zulässige Bedienhandlungen. Fehlt diese Grundlage, kann auch eine funktionierende Automation nicht zuverlässig bewertet werden.

Bestimmungsgemäßer Betrieb von MSR-Anlagen

Abweichungen sichtbar machen

Die Leit- und Automationstechnik muss nicht nur Störungen melden. Sie sollte auch erkennen lassen, wenn Betriebszustände dauerhaft vom Soll abweichen: manuell übersteuerte Aggregate, deaktivierte Funktionen, widersprüchliche Sollwerte, ungewöhnliche Laufzeiten oder Sensorwerte außerhalb plausibler Bereiche.

Betriebszustand

Erwartete Reaktion

Automatik

bestimmungsgemäße Regelung

Handbetrieb

gekennzeichnet und zeitlich begrenzt

Störung

Alarmierung und Eskalation

Wartung

kontrollierte Funktionsunterdrückung

Notbetrieb

definierter Rückfallzustand

Wiederanlauf

festgelegte Sequenz

Außerbetriebnahme

dokumentierter sicherer Zustand

Handbetrieb beherrschen

Handbetrieb ist häufig notwendig, darf aber nicht zum Dauerzustand werden. Jede Übersteuerung sollte Verantwortliche, Anlass und Wiedervorlagetermin besitzen. Permanente Handstellungen sind häufig Hinweise auf ungelöste technische oder organisatorische Probleme.

Nutzung berücksichtigen

Bestimmungsgemäß bedeutet zugleich bedarfsgerecht. Produktionszeiten, Belegungen, Feiertage, Sonderveranstaltungen oder saisonale Anforderungen müssen in den Betriebsparametern korrekt abgebildet werden.

Abweichung erzeugt Arbeit

Die Stärke guter MSR liegt darin, aus Abweichungen einen steuerbaren Arbeitsprozess zu erzeugen: erkennen, bewerten, priorisieren, bearbeiten, Wirkung prüfen und dokumentieren.